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Uber Community: The Ladies Series

4. März 2018 / Zürich

Die Uber Community wächst konstant in der Schweiz, dank unseren Fahrgästen und Partner-Fahrern. Wir freuen uns über das stetige und schnelle Wachstum unserer lokalen Community, die die Diversität der Schweiz wunderschön wiederspiegelt. In unserer Blog Serie wollen wir eure Stories vorstellen. Nach Bea PetriAnna Känzig, Cristina Riesen und Louisa Gisler dürfen wir euch heute eine weitere starke Frau präsentieren.

KAFI FREITAG

Kafi Freitag führt seit 2011 den bekannten Blog “Frag Frau Freitag” und beantwortet auf diesem die Fragen ihrer Leserschaft. Ausserdem führt sie eine selbständige Praxis für prozessorientiertes Coaching und berät Unternehmungen bei strategischen Fragen. Kafi Freitag ist Mutter eines Sohnes (14) und lebt inmitten Zürichs. Sie ist Ambassadorin von Modissa und Volvo Schweiz AG, lässt sich aber dennoch ab und zu gern chauffieren.

www.kafifreitag.com

Deine professionelle Erfahrung ist vielfältig: du hast im Banking, in der Modeindustrie, im Bildungswesen und im Journalismus gearbeitet. Wie hast du den Mut gefunden, so oft in neuen Industrien anzufangen und dich neu zu erfinden?

Ich brauchte Zeit um herauszufinden, wer ich bin und was ich kann. Mein CV sieht einem Massaker ähnlich, ich weiss. Aber in allen Jobs habe ich etwas gelernt, dass mich heute zu einem extrem guten Coach macht. Und auch für meine Tätigkeit als Unternehmensberaterin ist es von grossem Vorteil, dass ich Anlageberaterin einer Schweizer Grossbank, aber auch Assistentin in einer Pädagogischen Heilschule war; ich kann mich in alles hineinversetzen.

Du bist eine prominente Frau in der Schweizer Online-Welt. Warum hast du dich entschieden, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen? War dies die richtige Entscheidung, oder hättest du rückblickend etwas anders gemacht?

Wenn ich in all diesen Stationen etwas gelernt habe, dann folgendes: Ich lasse mich schwer bis gar nicht in ein System reinpressen. Mein ADHS und ich, wir sind nicht so anschmiegsam, dass wir uns gern führen lassen und ich bin am stärksten, wenn man mich machen lässt. Man muss für die Selbständigkeit gemacht sein. Es braucht unternehmerisches Denken, ja. Aber das allein reicht nicht aus, man muss auch mit Risiko und Druck umgehen können. Das können die allerwenigsten, weil viele Sicherheit brauchen, die es so in der Selbstständigkeit nicht gibt. Ich höre oft den Satz “Ach, ich hätte auch gern eine eigene Praxis, die könnte ich dann schön einrichten”. Wie naiv! Aber ja, für mich die beste Entscheidung überhaupt.

Welchen Rat gibst du jungen Frauen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, aber nicht wissen, wie?

Ich rate jedem jungen Menschen, beherzt auszuprobieren. Denn nur im Tun kann man herausfinden was passt. Man sollte nicht der grossen Kohle folgen, sondern eher dem Herzblut. Denn dort, wo wir Menschen in etwas aufgehen, sind wir auch produktiv und kreativ. Und das führt schlussendlich zum Erfolg.

Zum Internationalen Tag der Frau sprichst du beim Modissa Event darüber, dass es Frauen schwer fällt, Komplimente anzunehmen. Was ist das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?  

Ein Lehrer hat einmal zu mir gesagt, dass meine Noten zwar durchaus besorgniserregend seien, er sich aber um mich niemals Sorgen machen würde. Dieser Satz begleitet mich auch heute noch. Und ja, er hat recht behalten; ich darf mir selbst vertrauen. Komplimente haben eine grosse Kraft, drum sollten sie mehr Platz in unserem Leben einnehmen!

Wir freuen uns, dich zur Uber Community in der Schweiz zählen zu dürfen. Wie integrierst du Uber in deinen Alltag?

Uber kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich eigentlich gern ein Taxi nehmen würde, aber keins nehme, weil mir die Taxifahrer in Zürich oft zu unfreundlich sind. Weiss nicht, woran es liegt, aber bei Uber habe ich fast nur nette Begegnungen. Und die App ist super, wenn ich Euch auch nicht verzeihe, dass Ihr mich nicht mehr vor der Haustür abholt, sondern an einer Strassenecke in der Nähe, gopf!

 
Wo findest du Liebe in deinem Alltag? (Sei es beim Ratschlag geben, beim coachen, etc.) 
 
Liebe finde ich überall im Alltag! Love is all around! Wenn eine dankbare Coachingkundin mich beim Gehen umarmt, wenn ich mich für Ihr Weiterkommen freue. In der Hilfsbereitschaft eines Fremden, im aufmunternden Kommentar der Lehrerin, unter dem Schulaufsatz meines Sohnes. Liebe ist überall. Man muss sie nur erkennen und annehmen.