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Uber Community: The Ladies Series

5. Februar 2017 / Zürich

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Die Uber Community wächst konstant in der Schweiz, dank unseren Fahrgästen und Partner-Fahrern. Wir freuen uns über das stetige und schnelle Wachstum unserer lokalen Community, die die Diversität der Schweiz wunderschön wiederspiegelt. Unter unseren Nutzern befinden sich smarte Studenten, geschäftige Businessleute, multi-taskende Eltern, freischaffende Künstler, neugierige Rentner, talentierte Musiker, energetische Partygänger… Und wir freuen uns über jeden Einzelnen und jede Einzelne von euch! In unserer Blog Serie wollen wir eure Stories vorstellen. Bea Petri und Anna Känzig haben vorgelegt und heute geht diese Serie mit einer weiteren starken Frau in die nächste Runde. 

CRISTINA RIESEN

Gründerin von We Are Play Lab, Startup Mentor und Dozentin, Cristina Riesen ist eine EMScom Absolventin, Profi-Design-Denkerin und lebenslange Schülerin. Als ehemalige General Manager bei Evernote Europa, Mittlerer Osten und Afrika, verfügt sie über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in International Communications und globalen Unternehmen. Die Handelszeitung führt Cristina unter den Top 30 Schweizer Führungspersönlichkeiten im Digitalen Bereich und die Bilanz unter den Top 100 Führungspersonen allgemein.

 

 

 

 

 

Du bist eine der inspirierenden Führungspersonen in der Technikbranche. Wie denkst du, hat deine Rolle als Frau deine Karriere in dieser von Männer dominierten Branche beeinflusst?

Cristina: Als ich mich Evernote anschloss und somit in der Technikwelt ankam, hatte ich das Glück in ein fantastisches Team zu kommen, dass überaus breit aufgestellt war und mit tollen Werten und einer wunderbaren Kultur aufwartete. Entsprechend merkte ich nie einen Unterschied als Frau in dieser Umgebung. Allerdings bin ich in meinem Leben ausserhalb der Tech-Branche öfters Diskriminierung in vielen Formen begegnet. Sei es als Frau im Allgemeinen, als Immigrantin oder als arbeitende Mutter. Ich entschied mich schon früh nicht auf die anderen zu hören, wenn es um die “richtige” Nationalität, das “richtige” Geschlecht, das “richtige” Diplom oder Ähnliches ging. Mir war es wichtiger einen Weg zu finden, meine Träume und Ziele zu erreichen. So wurde eines meiner Lieblingszitate, dass mich durchs Leben leitet: “Wenn sie dir keinen Platz am Tisch geben, bring’ einen Klappstuhl. “

Sowohl in deiner Arbeit wie auch in deinem persönlichen Leben hast du deine Stärke in zwei verschiedenen Fähigkeiten bewiesen, die viele als gegensätzlich wahrnehmen: Kreativität und Analyse. Wie bringst du die Zwei zusammen und welcher Effekt entsteht daraus?

Cristina: Das eine schliesst das andere nicht aus, ich finde sie ergänzen sich. Kreatives und analytisches Denken sind Kompetenzen, die gelernt werden können und sich im Leben stets weiter entwickeln. Genauso wie Zusammenarbeit und Kommunikation. In meinem Fall sind sie das Fundament meiner auf Wachstum ausgelegten Denkweise. Sie erlauben mir, mich stetig weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu trainieren und gleichzeitig die Welt weiterhin mit Kinderaugen zu betrachten.

Du hast kürzlich eine grosse Entscheidung getroffen. Du hast die Position als General Manager von Evernote in Europa, Mittlerer Osten und Afrika aufgegeben und bist Unternehmerin geworden. Wie hast du den Mut gefunden in die berufliche Selbständigkeit zu gehen?

Cristina: Ich bin ein ewiger Schüler und bin neugierig. Die Idee, Bewegung in meinem Leben zu haben, zieht mich an. Anstelle des traditionellen Karriereweges nach oben, liebe ich es mich selbst herauszufordern, verschiedene Felder und Umfelder zu erforschen und zu erfahren. Evernote war ein unglaublicher Teil meiner Reise, nicht das Ziel. Die Idee einen Job, eine Karriere zu haben habe ich schon vor Jahren hinter mir gelassen. Mein Hauptziel ist es nun ein erfülltes Leben zu haben, mit grossartigen Menschen, an herausfordernden und interessanten Projekten zu arbeiten und dabei von ihnen zu lernen. Dabei will ich der Welt dienen und ein Erbe hinterlassen. Unternehmer zu sein war schon immer ein Teil von mir und das gehe ich heute an, mit all der Aufregung, den Ängsten und den Freuden und Risiken, die dazu gehören.

Wir sind begeistert, dich als Teil der Uber Community in Zürich zu haben. Wie hast du Uber entdeckt und wie integriert es sich in deinem Leben?

 

Cristina: Ich war anwesend am “Le Web” in Paris, damals in 2008 als Uber “geboren” wurde. Es fühlt sich noch wie gestern an. Seit damals bin ich ein loyaler User der Plattform. Sei es in Zürich, Lagos, Lyon oder San Francisco, es ist der von mir am meisten genutzte Service wenn ich reise. Letztes Mal in San Francisco habe ich auch UberEATS probiert und es war eine grossartige Erfahrung. Ich hoffe, dass es diesen Service auch bald in der Schweiz gibt!