• Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum angestrebt
  • Kommunen können Vorschläge für Pilotprojekt machen
  • Start noch im ersten Halbjahr 2020

Berlin, 10. März 2020 – Uber will die Mobilität im ländlichen Raum verbessern. Nach einem ersten Pilotprojekt in Kirchheim bei München plant die Vermittlungsplattform nun auch ein Angebot im brandenburgischen Umland von Berlin. Der Service soll eine Alternative zum privaten Pkw schaffen und die Mobilität in einem ländlichen Umfeld verbessern, indem er den öffentlichen Nahverkehr möglichst nahtlos ergänzt, speziell zu Tagesrandzeiten. Der neue Pilot soll noch im ersten Halbjahr 2020 starten. Uber sucht derzeit ein geeignetes Gebiet mit besonderem Verbesserungspotenzial für die Mobilität. Interessierte Gemeinden oder auch potentielle Partner sind daher aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Außerdem kontaktiert das Unternehmen alle in Frage kommenden Landkreise und sucht das Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort.

Ziel der Initiative ist eine Verbesserung der Verkehrsanbindung im Berliner Umland. Dafür soll mit einem Pilotversuch gezeigt werden, wie digitale On-Demand-Dienste die regionalen Mobilitätsbedürfnisse möglichst effizient und nachhaltig bedienen können. Das Projekt adressiert damit eine konkrete Herausforderung der Verkehrswende: Da sich ein flächendeckender Betrieb eng getakteter Linienverkehre auf dem Lande als wirtschaftlich schwierig erweist, nutzt ein Großteil der Bevölkerung außerhalb deutscher Städte hauptsächlich Privat-Pkws. Effiziente Zubringer- und Heimbringer-Fahrten können sowohl den öffentlichen Nahverkehr als auch die soziale Teilhabe der Menschen auf dem Lande stärken. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Civey glaubt jeder zweite Deutsche (rund 50 Prozent), dass Apps von Fahrdiensten die Mobilität im ländlichen Raum verbessern könnten (16,6 Prozent unentschieden). In der jüngeren Zielgruppe zwischen 18 und 29 Jahren sind sogar 56 Prozent der Befragten von dem Verbesserungspotenzial durch App-basierte Fahrdienste überzeugt.

Christoph Weigler, General Manager Uber Deutschland: “Wir wollen unserer Engagement außerhalb der Ballungsräume ausbauen und sehen mit unserer Technologie gute Chancen, das Verkehrsangebot in Brandenburg flexibel und kundenorientiert zu ergänzen. Für eine maßgeschneiderte Lösung suchen wir nun Partner und Unterstützer mit lokaler Expertise”.

Bereits seit November 2019 betreibt Uber in enger Abstimmung mit der Gemeinde Kirchheim bei München ein erfolgreiches “Rural Area”-Projekt im Umland der Bayerischen Landeshauptstadt. “Unser Kirchheim-Projekt zeigt, dass die Menschen neue Mobilitätsoptionen suchen und nutzen. Etwa zwei Drittel aller Fahrten bringen Menschen nachts sicher heim. Ein Drittel sind Zubringer zu Haltestellen des Nahverkehrs oder zwischen den Gemeinden”, so Weigler. Maximilian Böltl, Erster Bürgermeister von Kirchheim bei München bringt die bisherige Resonanz seiner Gemeinde auf den Punkt: “Das Angebot schließt eine Lücke im Verkehrsangebot. Es verbessert die Mobilität unserer Bürger und erleichtert ihnen die soziale Teilhabe.”

Uber Mobilitätspilot in Brandenburg:
Kontaktmöglichkeiten für Interessenten und Vorschläge:

Über Uber
Uber ist ein Technologieunternehmen, das Menschen per Smartphone-App weltweit auf Knopfdruck mit verschiedenen Services verbindet. Die Mobilitätsplattform verschafft ihren Nutzern weltweit unter anderem Zugang zu alternativen Beförderungsmöglichkeiten, zu JUMP-E-Bikes, zu Essenlieferdiensten sowie zu Frachtservices. Uber ist in mehr als 900 Städten in 69 Ländern aktiv und revolutioniert die Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegen. In Deutschland ist Uber in Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt/M., Köln, Hamburg, Großraum Stuttgart und der Region Duisburg aktiv.

Weitere Informationen und Materialien:

Pressekontakt Uber Deutschland
Tobias Fröhlich / Oliver Klug
presse@uber.com