- Neue Vermittlungsoption “UberTeuert” macht geplante Mindestpreise sichtbar
- Höhere Preise lösen keine Probleme, sie schaden Verbrauchern und gefährden Jobs
- Mobilität darf kein Luxus sein: Taxi und Mietwagen sind wichtiger Teil des ÖPNV in Köln
Köln, 12. März 2026 – Uber, die Plattform für Mobilität, startet in Köln die neue Vermittlungsoption „UberTeuert". Diese ist ab sofort verfügbar und simuliert Nutzern die Mindestpreise für Mietwagen, die aktuell diskutiert werden. Damit möchte das Unternehmen auf die drastischen, negativen Folgen der geplanten Regulierung für die Verbraucherinnen und Verbraucher aufmerksam machen.
„Mit unserer neuen Vermittlungsoption zeigen wir den Nutzern, was die Einführung der Mindestpreise für ihren Alltag bedeutet - denn sie wären von der geplanten künstlichen Verteuerung von Fahrten am härtesten betroffen", sagt Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber. „Sollten Mindestpreise eingeführt werden, wäre flexible Mobilität für viele unbezahlbar. Gerade Menschen, die darauf angewiesen sind, würde das Leben unnötig erschwert. Wir appellieren an Oberbürgermeister Burmester, zukunftsorientiert zu denken und die Mindestpreise fallen zu lassen."
Im Durchschnitt 50 Prozent mehr für eine Fahrt
Die Preise der Vermittlungsoption “UberTeuert” entsprechen jenen, die mit der Einführung der diskutierten Mindestpreise gelten würden. Eine Analyse von Uber zeigt, dass es zu einem drastischen Preisanstieg kommen würde - und zwar um durchschnittlich 50 Prozent pro Fahrt. Verbraucher würden für eine Durchschnittsstrecke in der Domstadt rund 12 Euro mehr bezahlen als bisher.
Kölnerinnen und Kölner melden sich zu Wort
Wie stark das einzelne Menschen trifft, zeigen Zuschriften, die Uber von Nutzern in den letzten Tagen erhalten hat*:
- Sandra H., Krankenpflegerin mit Rufbereitschaftsdienst, schreibt: „Ich kann keine 25–30 Euro für jede Fahrt zahlen, weil es einfach zu teuer ist und mein Arbeitgeber mir diese nicht bezahlt."
- Ben S. aus dem Kölner Norden spricht das fehlende Angebot an Bus und Bahn an und ergänzt: „Hängen Sie den Norden nicht noch weiter ab, indem nun auch Fahrdienste wie Uber unattraktiv gemacht werden - insbesondere in den Abendstunden ist man auf derartige Angebote angewiesen."
- Andrea V. bringt das Sicherheitsgefühl auf den Punkt: „Gerade als Frau fühle ich mich auf dem nächtlichen Heimweg im Uber wesentlich sicherer als in Bus und Bahn."
- Hans-Jürgen B., Rentner, unterstreicht: “Ich bin regelmäßig auf Beförderung von Fahrdiensten angewiesen, da ich schlecht zu Fuß bin. (...) Ich kann mir teure Taxen nicht leisten. Sollten Fahrdienste wirklich teurer werden, kann ich am öffentlichen Leben nur noch selten teilnehmen und somit verliere ich Lebensqualität.”
Mehr Verkehr und weniger Jobs durch Mindestpreise
Durch die exorbitante Preissteigerung würde die Nachfrage nach Taxi- und Mietwagenfahrten signifikant sinken und damit auch die Umsätze der lokalen Unternehmen, die heute ohne Mindestpreise profitabel arbeiten. Das zeigen auch Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Zahlreiche Arbeitsplätze sind durch Mindestpreise direkt in Gefahr. Höhere Preise sorgen außerdem dafür, dass Menschen öfter den privaten PKW nutzen – laut einer repräsentativen Civey-Umfrage** im Auftrag von Uber würde jeder Dritte bei 50 Prozent höheren Preisen wieder häufiger selbst fahren. Einen spürbaren Wechsel auf Taxis wird es nicht geben: Lediglich ein Prozent der Befragten gab an, dann häufiger Taxi zu fahren. Bei Mindestpreisen verlieren am Ende also alle – auch Taxis.
Weitere Informationen und Materialien:
- Bildmaterial (honorarfrei im Zusammenhang mit aktueller Berichterstattung zu Uber)
Über Uber
Uber ist ein Technologieunternehmen, das Menschen per Smartphone-App weltweit auf Knopfdruck mit verschiedenen Services verbindet. Die Mobilitätsplattform verschafft ihren Nutzern weltweit unter anderem Zugang zu alternativen Beförderungsmöglichkeiten, zu Essenlieferdiensten sowie zu Frachtservices. Uber ist in mehr als 10.000 Städten in 71 Ländern aktiv und revolutioniert die Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegen. In Deutschland ist der Fahrtenvermittlungsservice in rund 70 Städten verfügbar.
*Uber liegen die vollständigen Namen und Kontaktdaten der Absender vor.
**Civey hat für Uber vom 12.12.2025 bis 05.01.2026 online 2.000 Personen in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Essen ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 4,2 bis 4,3 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen finden Sie hier.